Ein Ort

• zum Auseinandersetzen mit Fragen am Ende des Lebens

Impuls in die Woche

Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht
Wer im Dunkeln geht, erkennt den Wert des Lichtes. Und umgekehrt? Stellen wir uns nur vor, es gäbe keine Nacht mehr.Dunkel und Licht, Tag und Nacht sind Gegensätze, die sich gegenseitig bedingen.

Wir leben von diesen Gegensätzen und Rhythmen, in unserem äußeren wie in unserem inneren Leben. Martin Schleske spricht in seinem Buch „Der Klang“ von der Harmonie der Gegensätze. Er bezieht sich darauf, dass ein Instrument nur dann einen wirklich schönen Klang erzeugt, wenn beide dieser Gegensätze zusammenklingen und wendet diese Erkenntnis auch auf den Menschen an und braucht dafür sechs Wortpaare:

Gnade/Geschenk und Arbeit

Ohnmacht und Vollmacht

Zulassen und Gestalten

Hören und Tun

Du bist und du sollst

Wahrheit und Güte

Vollkommenheit und Vorläufigkeit

Alle diese Haltungen sind in sich kostbar und doch bedingen sich alle diese Wortpaare gegenseitig und müssen immer wieder neu austariert werden. Wenn wir uns zu sehr in eine der Richtungen bewegen, stürzen sie ab und werden destruktiv. Ziel ist hier nicht der goldene Mittelweg – das wäre, wie wenn wir Beuger und Strecker unseres Armes auf den goldenen Mittelweg bringen möchten – sondern das Zusammenspiel der Gegensätze, dass nie starr sein kann.

In Stresssituationen neigen wir dazu, uns auf eine Seite dieses Paares zurückzuziehen und darin stecken zu bleiben. Dann sitzen wir innerlich im Dunkeln.

Jede*r von uns hat ein eigenes Set an Wortpaaren, an Haltungen und Werten, die wichtig sind. Was sind deine Wortpaare? Wie weit bist du gerade auf dem Weg von einem zum anderen? In welche Richtung bist du gerade unterwegs?

Leitung

Sr. Elisabeth Bäbler
Sr. Lea Wolbring
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Raumbelegung

Dekanat Siegen

Dekanatsbüro
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Anschrift

Eremitage 11
57234 Wilnsdorf-Rödgen

Erreichbarkeit
Vom Zentralen Omnibusbahnhof Siegen (Siegen, ZOB) mit Bussen der Linien R14 und SB4, Haltestelle Wilnsdorf, Eremitage
(Es gibt wenig Parkmöglichkeiten)

Hl. Messe:

  • Sonntag: 7.30 Uhr
  • Dienstag: 9.00 Uhr in der Klosterkirche
  • Donnerstag: 15.00 Uhr in der Wallfahrtskapelle

Gebetszeiten in der Klosterkirche:

  • Montag: 7.00 Uhr und 19.00 Uhr Stundengebet
  • Di 8.30-9.00 Uhr eucharistische Anbetung

Ab Januar

  • Sonntags 18.00 Uhr  meditatives Abendgebet.
  • Donnerstags 18.00 Uhr  stille eucharistische Anbetung   19.00 Uhr Abendlob